|
|
|
|
holy , 13.01.2009
Viel Pferde leiden an einer Atemwegserkrankung, davon einige sogar unter Asthma. Asthma-Warnzeichen, wie vereinzeltes Husten, werden von den Besitzern oft unterschätzt.
So kann es dazu kommen, dass ein Pferd, das einst Spitzenleistungen im Sport erbrachte, mit der Zeit in der Leistung nachlässt, immer öfter hustet, Nasenausfluss zeigt und schließlich schon in Ruhe eine pumpende Atmung und Atemnot entwickelt. Erkrankte Tiere müssen mit starken Entzündungshemmern, Bronchialkrampf lösenden Medikamenten und Schleimlösern behandelt werden. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch eine konsequente Haltungsverbesserung, um eine dauerhafte Gesundung der Pferde zu sichern.
So sollte Heu durch andere Raufuttermittel ersetzt werden, in einzelnen Fällen kann auch eine speziell allergenarme Einstreu, beispielweise Hanf oder Späne, notwendig sein. Die Fütterung sollte vor allem staubarm sein. Zudem sollte der vierbeinige Patient möglichst viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Häufiger Koppelbesuch, Offenstall oder Außenboxen mit Paddocks sind eine gute Alternative zum geschlossenen Stall.
[Quelle: tiergesundheit-aktuell.de, "Deutsches Grünes Kreuz e.V."]
| ©2010 reithof.at by found.at | Impressum |